Vom Einsteiger zum Vollzeittrader

Vom Einsteiger zum Vollzeittrader: Arbeitest du noch oder tradest du schon?

Was ist Trading überhaupt?

Beim Handeln mit Devisen haben Händler, die auch Trader genannt werden mit einer enorm hohen Liquidität zu rechnen. Das bedeutet, dass Käufer und Verkäufer aufgrund des immens hohen Handelsvolumens auf diesem Markt schnell einen Handelspartner finden können, um Währungen anzukaufen oder zu verkaufen. Die erzielten Preise für die Devisen werden in den meisten Fällen ohne große Verzögerungen gehandelt. Das wird auch als Trading bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investition? Eine Geldanlage ist als langfristiges Engagement im Objekt der Investition ausgelegt. Trader sind hingegen mehr an einer kurzzeitigen Spekulation interessiert. Dabei liegt die Haltedauer von Trades im Durchschnitt in einer Spanne von wenigen Sekunden bis zu mehreren Wochen. Dagegen sind Investoren in den meisten Fällen an einem Handel interessiert, der über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten verläuft. Das ist eher beim Aktienhandel oder beim Handel mit anderen Wertpapieren gegeben.

Warum sollte das Trading erlernt werden? Einsteiger, die mit dem Trading beginnen möchten, sollten möglichst nicht einfach den “Sprung ins kalte Wasser” wagen. Wer die Bedeutung wichtiger Begriffe kennt, Handelsinstrumente einzusetzen versteht, und ein gutes Verständnis über die Abläufe an den weltweiten Märkten hat, verfügt über die besten Grundlagen, um an der Forex-Börse erfolgreich zu sein. Als Neuling ist es allerdings schwierig, die ersten Schritte in der Finanzwelt alleine zu machen. Immerhin geht es um viel Geld, daher können Anfängerfehler recht teuer sein. Viele Börsenneulinge gehen daher mit einer vielfach erprobten Day-Trading Software auf Nummer sicher. Denn dadurch kann eine Orientierung am Markt vereinfacht werden.

Welches sind die besten Tradingwerkzeuge sowie Broker zum Handeln mit Devisen?

Die meisten Trader entscheiden sich unbewusst für eine bestimmte Trading Software durch die Auswahl ihres Brokers. Die bereitgestellte Anwendung wird von dem Broker kostenlos zur Verfügung gestellt. Doch viele Anbieter sind bereits dazu übergegangen, neben der kostenlosen Trading Software Erweiterungen oder Anwendungen anzubieten, die kostenpflichtig sind. Für die Erhebung von Kosten kann zum einen entscheidend sein, dass über die Basisausstattung hinaus wichtige Kursdaten abgerufen werden können oder eine zweite zusätzliche Trading Software zum Handeln mit vielen Zusatzfunktionen erworben oder gemietet wird. Diese kann weitere Charts sowie Indikatoren oder auch interessante Optionen in Bezug auf das automatisierte Handeln enthalten.

Tradern ist es vorbehalten eine eigene Software in Betrieb zu nehmen, die entweder parallel zur Anwendung des Brokers verwendet wird oder diese vollkommen ersetzt. Die Drittanwendung wird über eine Schnittstelle mit der Odermaske des ausgewählten Brokers verbunden. Handelsentscheidungen können auf der Basis der erhaltenen Hinweise der Drittanbieter getroffen sowie bei dem Broker, der eigenen Auswahl umgesetzt werden. Der Vorteil liegt darin, dass der Händler nicht abhängig von der jeweils bei dem Vermittler vorgehaltenen Software ist.

Die erfolgreiche Umsetzung eines Trades

Falls eigene Trading Strategien oder auch die Hinweise von Anbietern einer Trading Software erfolgreich umgesetzt werden sollen, ist es vorteilhaft, Abläufe und Routinen zu erstellen, nach denen stets verfahren wird. Dadurch können Fehlerquellen vermieden werden, die durch Unachtsamkeit oder Vergesslichkeit resultieren.

Die erfolgreiche Umsetzung eines Trades kann in drei große Phasen unterteilt werden.

  • In der ersten Phase werden die Trades gründlich vorbereitet. Ein spontanes Handeln wird dadurch weitestgehend vermieden. Dazu gehört auch die Überprüfung neuer wichtiger Meldungen, die eine unvorhergesehene Volatilität, das sind Schwankungen am Markt, verursachen können.
  • Nachdem alle wichtigen Meldungen durchgesehen worden sind, kann die Aktion erfolgen. Eine geplante Position kann geöffnet oder geschlossen werden.
  • Die dritte Phase bedingt die Nachbereitung des Handelns bei Handelsabschluss. Die Aktion sollte detailgenau überprüft und analysiert werden: Dazu gehört auch die Auswertung des Ausschlags einer Newsmeldung auf den Handelsmarkt. Dadurch lassen sich zukünftige Ereignisse besser einordnen und Handelsabläufe einfacher voraussagen.

Die Einhaltung dieses strukturellen Plans ist auch dann vorteilhaft, wenn eine Trading Software zum Einsatz kommt. In einigen Fällen können nämlich unvorhersehbare Nachrichten Schwankungen am Markt verursachen, die ansonsten zu Verlusten führen können. Wer sich über die Geschehnisse auf dem Markt im Klaren ist, streicht wichtige Vorteile für sich ein und legt die besten Grundlagen für ein erfolgreiches Handeln am Markt.

Ein gutes Risiko- sowie Moneymanagement bewahrt vor Totalverlusten

Ein perfektes Money- oder Risikomanagement stellt eine der wichtigsten Säulen für ein professionell aufgebautes sowie erfolgreiches Handeln an der Börse dar. Dadurch grenzen sich erfolgreiche Trader von den Händlern ab, die das Agieren an der Börse als eine Art Glückspiel betrachten. Doch bei einem Glücksspiel hängt der Erfolg weitestgehend davon ab, ob der Händler nun Glück hat oder nicht. Bei einem gut durchdachten Anlageplan hat das Glück einen eher kleinen Anteil am Handelserfolg. Ziel eines ausgefeilten Risikomanagements ist es vornehmlich, das Risiko des Verlustes einer Position gering zu halten. Daneben soll der Bestand des Depots weitestgehend gewahrt werden. Viele Trader werden sich fragen, wie das möglich ist, da es bei den Transaktionen ebenso zu Gewinnen wie zu Verlusten kommen kann. Doch mit einem guten Moneymanagement wird dafür vorgesorgt, dass trotz einiger Verlustphasen dennoch genügend Kapital zum Trading zur Verfügung steht, damit neue wichtige Marktchancen sofort wahrgenommen werden können.

Es ist unvermeidbar, dass es beim Handeln an der Börse auch einmal zu Phasen mit Verlusten kommt. Der entscheidende Faktor zum Erfolg liegt darin, diese Zeiten gut durchzuhalten. Daher sollte nie das gesamte Kapital auf eine Handelsposition eingesetzt werden. Händler, die ihr zum Trading vorgehaltenes Vermögen auf unterschiedliche Handelswerte verteilen, haben die Möglichkeit Verluste auszugleichen. Dabei sollte stets ein Teil des Geldes in der Bank verbleiben, um später verwendet werden zu können.

Fazit:

Ein fundiertes Wissen sowie eine gute Anlagestrategie sind die besten Voraussetzungen, um an der Börse erfolgreich zu traden. Darüber hinaus können professionelle Handelswerkzeuge, wichtige Informationen zu erfolgreichen Trades liefern, die zu noch mehr Erfolg an der Börse verhelfen können. Einsteiger, die erst anfangen, mit Devisen an der Börse zu handeln, sollten sich nicht einfach, ohne Vorbereitung auf das Traden einlassen, sondern wichtige Hinweise aus Newsmeldungen sowie dem Tagesgeschehen entnehmen, und ihr Handeln stets neu überdenken. Es gibt nichts Schlimmeres, als unvorhergesehen in einen volatilen Markt einzusteigen, und dadurch gleich zu Beginn Verluste einstreichen zu müssen. Im Weiteren verhilft ein ausgefeiltes Geldmanagement dazu, nicht sogleich das ganze Vermögen an der Börse zu riskieren sowie noch genügend Mittel im Hintergrund bereitzuhalten, um weiterhin handelsfähig sein zu können.

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